LASIK (Keratom-LASIK – Laser in situ Keratomileusis)

Bei der (Keratom-) LASIK-Operation wird mit Hilfe des Excimer-Lasers die Brechkraftveränderung in den inneren Hornhautschichten durchgeführt. Hierbei wird mit einem hochpräzisem lamellierenden Mikrokeratom (computergesteuertes Schneidewerkzeug der Hornhaut) eine etwa 130 Mikrometerdicke planparallele Hornhautkappe erzeugt und zur Seite geklappt.

Im Anschluss an den Einsatz des Excimer-Lasers, der mit seinem hochenergetischen gebündelten Licht den Krümmungsradius der Hornhaut durch Abtragen von Gewebe verändert hat, wird die Hornhautkappe wieder zurückgeklappt.

Die zurückgelegte Hornhaut haftet nach kurzem Antrocknen und heilt über die folgenden Wochen und Monaten wieder fest ein.  Hier empfehlen wir den Patienten, die ersten drei Tage nicht im und am Auge zu reiben.
Die LASIK-Operation zeichnet sich gegenüber den oberflächlichen Hornhaut-Operationen wie PRK, durch eine schmerzfreie Abheilungsphase, den geringen Einsatz von Medikamenten und die schnelle Wiederherstellung von Sehkraft und Arbeitsfähigkeit, aus.

Die LASIK-Operation ist nach dem derzeitigen Wissenstand das erfolgreichste und vielversprechendste operative Verfahren zur Beseitigung der Kurzsichtigkeit und der leichten bis mittleren Weitsichtigkeit.

Prinzipiell birgt jede Manipulation am Auge, auch das Tragen von Kontaktlinsen, das Risiko einer bleibenden nicht mehr reversiblen organischen Veränderung, die die Sehschärfe nachhaltig beeinträchtigen kann.

Vergleicht man das Risiko eines Kontaktlinsenträgers mit dem Risiko eines Patienten, der sich einer Excimer-Laseroperation unterzieht, so tragen die Kontaktlinsen-Träger ein Risiko von 2-3% für eine bleibende Verminderung der besten korrigierten Sehschärfe, durch immer wieder auftretende Hornhautentzündungen und Hornhaut-Infektionen.