Ausgezeichnete Ergebnisse bei Nachtfahrten – Gut genug für die NASA

Amerikanische Kollegen berichten erneut von einer Simulation die gezeigt hat, dass mit der Advanced CustomVue Methode (die wir auch seit Jahren einsetzen) bessere Ergebnisse bei Nachtfahrten erzielt werden können. Der Augenarzt Dr. Schallhorn veröffentliche schon 2009 entsprechende Studienergebnisse. Eine NachtfahrtSimulationsstudie war ausschlaggebend für die NASA-Zulassung der LASIK bei Astronauten. Bei dieser Untersuchung wurden video- und computergenerierte Bilder von Nachtfahrtssituationen eingesetzt, um die Fähigkeit zur Wahrnehmung und Erkennung von Objekten zu prüfen. In den Ergebnissen dieser Studie war deutlich zu erkennen, das Wahrnehmungs- und Erkennungsaufgaben nach einer Wellenfront geführten LASIK mit einem Femtosekundenlaser zur Präparation des Flaps besser bewältigt werden konnten als nach einer konventionellen LASIK mit einem mechanischen Mikrokeratom. Wie andere Laser auch – aber bei weitem nicht alle derzeit genutzen Laser – nutzt das Advanced CustomVue Verfahren Irisregistrierung justiert die Behandlung auch unter Berücksichtigung von einer Verdrehung des Auges eines Patienten bei einer Augenlaser-Behandlung. Die Nutzunge einer solchen dieser Technologie reduziert die Auswirkungen der Cyclorotation und hat eine präzise Veränderung der Hornhautform zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten zur Folge. Auch minimiert die individuelle Erkenung jedes Auges das Risiko menschlicher Fehler. Auch andere Autoren (Khalifa und andere) haben beschrieben, dass eine Wellenfront geführte Behandlung des Auges mit dem Excimer Laser mit Iris Registrierung für spezielle Patienten (gemischter Astigmatismus) besser vorhersagbar, sicherer und effizienter ist als eine konventionelle Behandlung. Speziell kommt es dabei auch auf die Irisgeristierung und ihre Vorteile gegenüber einer Behandlung mit manueller Markierung an.  Inzwischen setzten wir routinemäßig ein Augenverfolgungs- / Eyetraking System bzw. eine Irisregistrierung mit einem noch größeren Leistungsumfang ein. Bei diesem beobachtet die Kamera des Eyetrackers die Position des Auges mit 1.050 Messungen pro Sekunde. Der aktive Eyetracker gleicht dabei nicht nur lineare Augenbewegungen aus. Auch horizontale und vertikale Rollbewegungen des Auges, Augenrotationen um die Sehachse können kompensiert werden. Auch werden Augenbewegungen um die Z-Achse (vor und zurück) ausgeglichen.

Referenzen: Schallhorn SC. Measuring quality of vision in LASIK: Cataract & Refractive Surgery Today. July 2009: Insert 7. Khalifa M., El-Kateb M., Shafik Shaheen M. Iris registration in wave-guided LASIK to correct mixed astigmatism. J Cataract Refract Surg 2009; 35;433-437